Fotoausstellung im EEZ:

 

Chasing the dream.

 

Die Welt der Jugend im Licht der acht Entwicklungsziele.

Wie leben junge Menschen in Ländern, die unter den Problemen leiden, deren Beseitigung die Millennium-Entwicklungsziele fordern? Wie fühlt man sich auf der Suche nach einer Ausbildung in der Jaguare Favela in Brasilien? Und wie ist es, arm und HIV-positiv in Kingston/Jamaika aufzuwachsen? Die foto-journalistische Ausstellung „Chasing the Dream“ vom 16. bis 26. Juni 2010 im Elbe-Einkaufszentrum gibt Einblicke in die Gedanken und Lebenswelten der jungen Menschen weltweit – mit Fotografien und Worten, die diese selbst eingefangen und formuliert haben.

Für die Jugend der Welt: 189 Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen haben versprochen, bis zum Jahr 2015 acht Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen (Ziel 1: Extreme Armut und Hunger beseitigen, Ziel 2: Eine Grundschulausbildung für alle Kinder gewährleisten ... etc.). Nähere Informationen hierzu finden Sie unter

www.chasingdream.eu


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Grußkartendirektverkauf –
neu besetzt mit Franziska von Trott

Der UNICEF-Grußkartenverkauf ist eine der tragenden Säulen im Rahmen der UNICEF- Arbeit. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, die engagierte Franziska von Trott als neue Koordinatorin für die UNICEF-Grußkartenverkaufsstellen gewonnen zu haben. Zu ihren Aufgaben gehören u. a. die Organisation und stetige Optimierung der Verkaufsstände. Sie sichert die Standorte, koordiniert den Standaufbau, – und analysiert abschließend die Aktionen. Auch die alljährliche Eröffnung der UNICEF-Grußkartenkampagne gehört zu ihrem bedeutsamen Tätigkeitsfeld. Herzlich willkommen, Franziska von Trott!

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Traditionelles Jahrestreffen der Ehrenamtlichen:

Rückblick auf ein bewegendes UNICEF-Jahr

60 Jahre UNICEF-Grußkarte, 20 Jahre Kinderrechte – und das neue UNICEF-Leitbild ... Beim alljährlichen Treffen der UNICEF-Arbeitsgruppe Hamburg blickten die Ehrenamtlichen am 20. Januar 2010 auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen Einsätzen und Aktionen zurück. Ausblicke präsentierte Dr. Arnd Kumerloeve, Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF, mit der Vorstellung des neuen UNICEF-Leitbilds. Abgerundet wurde das Jahrestreffen von einem Spendenaufruf zur Nothilfe für Haiti.

Rückblick 2009 – die UNICEF-Teams über ihren Einsatz 

Tausende von UNICEF-Grußkarten, die für den guten Zweck verkauft wurden, Aktionen, die auf die weltweite Ausbeutung von Kindern aufmerksam machten, ein großes Charity-Event zum „Tag des Afrikanischen Kindes“, die Backtage im Schulterschluss mit der Bäckerinnung Hamburg am Ende des Jahres: Von ihren Aktionen und Einsätzen in 2009 berichteten die Mitglieder der Grußkartenteams, das Schulteam, die Jugend- und Hochschulgruppe und das Team Kommunikation und Kinderrechte. 

Zwei UNICEF-Jubiläen – ein ereignisreiches Jahr

Zu den Höhepunkten in 2009 zählten zwei wichtige Jubiläen: 60 Jahre Grußkartenverkauf und der 20-jährige Geburtstag der Kinderrechte. Im Rahmen des 60-jährigen Grußkarten-Jubiläums fand eine bundesweite UNICEF-Malaktion statt. In Hamburg kamen Hunderte Kinder in die großen Einkaufszentren der Stadt, um ihre persönlichen Wünsche für eine bessere Welt zu malen.

Die Vision von UNICEF – eine kindergerechte Welt

Einen Überblick über das neue UNICEF-Leitbild gab Dr. Arnd Kumerloeve, Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF. Im Fokus des UNICEF-Engagements steht der Wunsch nach einer kindergerechten Welt, in der die Rechte aller Kinder auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung geachtet werden und das Wohl der Kinder im Vordergrund steht.
Dr. Arnd Kumerloeve informierte über den Kern der UNICEF-Arbeit, über die Aufgaben in Deutschland und über die Leitlinien von UNICEF.

Ein bewegender Abschied – Donna Assmann verabschiedet sich

Nach vielen intensiven und glücklichen Jahren als stellvertretende Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Hamburg und Leiterin des Grußkartenverkaufsteams verabschiedete sich Donna Assmann von ihrem Ehrenamt. Dorothee von Unruh bedankte sich im Namen des gesamten Teams ganz herzlich für ihren Einsatz und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Dringende Hilfe für Haiti – UNICEF-Hamburg ruft zu Spenden auf

Abgerundet wurde das Jahrestreffen der Ehrenamtlichen vom Spendenaufruf für Haitis Kinder.

Alle aktuellen Informationen zur UNICEF-Hilfe für Haiti finden Sie hier:
http://www.unicef.de/haiti_erdbeben.html

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Buchpräsentation und Gespräch:

„Leben im Teufelskreis“ – Maria von Welser

spricht über Kinderarmut in Deutschland

Deutschlands Kinder werden immer ärmer ... 2,5 Millionen Kinder lebten 2008 unterhalb der Armutsgrenze, 86 Prozent davon bei allein erziehenden Müttern.

Eine erschütternde Bilanz, der sich Maria von Welser, stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, in ihrem Buch „Leben im Teufelskreis. Kinderarmut in Deutschland – und keiner sieht hin“, widmet.

Mit ihrem bewegenden Werk weist die Autorin auf die wachsende Armut von in Deutschland lebenden Kindern hin. Und formuliert einen dringenden Appell an Gesellschaft und Politik – zu handeln, statt wegzuschauen. Damit auch die „Schattenkinder“ in unserem Land eine Perspektive für die Zukunft erhalten.

Unser Tipp: Besuchen Sie die Buchpräsentation am 25. Februar 2010,
um 20.00 Uhr
. Und nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, um sich mit Maria von Welser persönlich über dieses hoch brisante Thema auszutauschen.

Näheres zur Buchbesprechung mit Maria von Welser lesen Sie hier:

 

Der Eintritt beträgt 6 Euro /ermäßigt 4 Euro
Telefonische Kartenreservierung unter (040) 42 606 123

Veranstaltungsort

Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen

Zentralbibliothek
 Hühnerposten 1
(Eingang Arno Schmidt-Platz),

20097 Hamburg

 

Maria von Welser über 20 Jahre UN-Kinderrechts-Konvention

Kinderrechte: „Die Situation ist dramatisch“

Am 20. November 1989 hat die UN eine Konvention für Kinderrechte verabschiedet. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums sprachen wir mit der stellvertretenden Vorsitzenden von UNICEF-Deutschland Maria von Welser aus Duvenstedt über Kinder in der Dritten Welt und Kinderarmut in Deutschland, deren Bekämpfung der zweifachen Mutter sehr am Herzen liegt.

 

Alstertal-Magazin: Haben Sie am 20. Geburtstag der UN-Konvention für Kinderrechte die Sektkorken knallen lassen?

Maria von Welser: Nein. Es ist zwar wunderbar, dass damals die Rechte formuliert wurden, aber es ist erst ein Anfang. Zumal sich die Situation der Kinder weltweit dramatisch durch die Weltwirtschaftskrise verschlechtert hat. Sie wirkt sich immer bei den Schwächeren zuerst aus, es fehlt an Wasser, Lebensmitteln und Schulausrüstungen oder gar der Möglichkeit, überhaupt eine Schule besuchen zu können.

AM: Was hat die Konvention in den 20 Jahren dann überhaupt gebracht?

MvW: In erster Linie das Problem in das Bewusstsein gebracht zu haben. Inzwischen gab es ebenfalls auch Weltfrauenkonferenzen, denn das Schicksal der Frauen und der Kinder in der Dritten Welt ist untrennbar miteinander verbunden. Da tut sich zum Glück einiges.

AM: Wenn Länder gegen Kinderrechte verstoßen, welche Möglichkeiten gibt es, auf diese einzuwirken?

MvW: Die Regierungen der Industrienationen haben schon viel ausprobiert und diskutieren ständig über neue Maßnahmen. Etwa über die Ächtung eines Landes oder die Einstellung der die Handelsbeziehungen. Aber wir wissen alle, dass dann unverändert auf anderen Wegen Geschäfte getätigt werden. Auf die Politik in den Ländern selbst einzuwirken ist noch schwieriger, vor allem, wenn sie nicht demokratisch sind.

AM: Wir zeigen immer gerne mit dem Finger auf andere, aber wie sieht es bei uns mit den Kinderrechten aus?

MvW: Es ist dramatisch, dass in Deutschland Kinderrechte nicht im Grundgesetz stehen. Die Familie wird geschützt, das ist wunderbar, aber auch Kinder brauchen einklagbare Rechte. Leider hat die Bundesregierung bisher stets Vorbehalte geäußert, weil sie beispielsweise einen Widerspruch zum Asylrecht sieht. Das ist völlig unverständlich. Hinzu kommt als großes Problem die Kinderarmut. Etwa 3 Millionen Kinder in diesem Land leben unter der Armutsgrenze und haben keine Chancen, aus diesem Teufelskreis herauskommen.

AM: Inwieweit ist Kinderarmut Inhalt der UN-Kinderrechtskonvention?

MvW: Kinder in einem Prekariat aufwachsen zu lassen und ihnen damit keine Chance zu geben, ist widerrechtlich. Wer ein bisschen Moral hat, der muss allen Menschen, allen Kindern vor allem, eine Chancengleichheit einräumen. Das geschieht leider eben in Deutschland derzeit nicht.

AM: Erwarten Sie neue Impulse von Schwarz-Gelb?

MvW: Ich setze auf die Frauen im Kabinett. Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Annette Schavan und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sind politisch und sozial denkende Menschen. Sie werden das Thema nicht außen vor lassen.

AM: Sie fordern Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in Bund, Gemeinden und Kommunen. Wie sollen diese aussehen?

MvW: Beispielsweise, indem Teilnehmer von Jugendparlamenten ins richtige Parlament gelangen. Junge Menschen am Staat zu beteiligen ist wichtig, aber natürlich muss es erst einmal gelingen, sie überhaupt für Politik zu interessieren. Etwa durch Informationen. Deswegen halte ich es für eine wichtige demokratische Handlung, Kindern ab einem bestimmten Alter eine Tageszeitung zu schenken.

AM: Wie sieht es mit der Kinderbeteiligung bei UNICEF aus?

MvW: Wir machen Umfragen unter Jugendlichen und gehen auch an Schulen. An vielen gibt es Arbeitsgruppen. Kinder sind sehr gut motivierbar, weil sie sich mit anderen Kindern identifizieren und ihre Sorgen gut verstehen können.

AM: Wie unterscheiden sich Kinderrechte in der dritten Welt und in Industrieländern.

MvW: Das ist eine schwere Frage, denn Kinderrechte müssen immer im Kontext des Staatsgefüges gesehen werden, in dem die Kinder aufwachsen. In China werden es andere sein als hier in Deutschland oder in Amerika, wo nicht einmal ein Baby nackt am Strand schwimmen darf. Es muss ein Bikini-Oberteil tragen. Es gibt aber für alle Kinder geltende Grundrechte: Sie müssen Zugang zu Nahrung, Kleidung und Bildung haben.

AM: UNICEF ist laut Satzung nur in der Dritten Welt aktiv. Trotzdem machen Sie auf die Bundesregierung Druck, damit Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden …

MvW: …weil wir uns nicht nur als Hilfsorganisation sehen, sondern auch als politischen Meinungsmacher und Faktor in einer Demokratie.

AM: Ihr Engagement gegen Kinderarmut in Deutschland ist demnach kein UNICEF-, sondern ein Privat-Projekt?

MvW: Richtig. Es ist erschreckend, dass in Hamburg 54.600 Kinder von Hartz-IV leben und viele mittags zu Mittagstischen gehen, weil sie nicht einmal ein Frühstück bekommen haben. Es ist erschreckend, dass wir in der Stadt 150 Mittagstische haben, dass die Zahl der Leute, die an der Tafel anstehen, Woche für Woche zunimmt, dass die Kleiderkammern oft im September – schon lange vor dem Winter –leer sind. Dagegen kann jeder etwas tun. Kleidung, die man lange nicht getragen hat, bei Kleiderkammern abgeben.

AM: Was hat sie bewogen, das Buch „Leben im Teufelskreis. Kinderarmut in Deutschland – und keiner sieht hin“ zu schreiben?

MvW: Meine Empörung über die gerade genannte Situation. Es gibt in Großbritannien, Italien oder Frankreich wesentlich weniger Kinderarmut als bei uns, weil wir 184 Mrd. Euro falsch verteilen. Das Geld geht zwar an Familien, aber in die falschen Töpfe. Wir brauchen beispielsweise Ganztags-Kindergärten und -schulen mit Mittagsessen. Viel zu niedrig ist auch der Hartz IV-Satz für Kinder. Es ist unmöglich, sie davon zu ernähren. Gott sei Dank gibt es im Januar ein Urteil des BVG zu der Thematik, die laut dem Kasseler Sozialgericht dem Grundgesetz widerspricht. Kai Wehl

 

Thema: Kinderarmut in Deutschland

Dazu hat Maria von Welser nicht nur ARD-Doku „Schattenkinder“ in Auftrag gegeben und redaktionell betreut, sondern auch das Buch „Leben im Teufelskreis Kinderarmut in Deutschland – und keiner sieht hin“ geschrieben. Darin zeigt die Duvenstedterin an konkreten Beispielen das wachsende Elend armer Kinder in Deutschland und schildert, wie in unserem Land mit der Zukunft von Kindern und der des Sozialstaates gespielt wird. Außerdem entwickelt sie Lösungsvorschläge für die Politik und alle Menschen, die nicht wollen, dass in unserem reichen Land arme Kinder ohne Zukunft leben. Für das Projekt hat Maria von Welser ein Jahr lang drei Hartz IV-Kinder begleitet und u.a. Interviews mit der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Familienministerin Ursula von der Leyen geführt.

Gütersloher Verlagshaus, 190 Seiten, 17.95 Euro.

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Neue Team-Leiterin im Heroldcenter

Das Grußkartenteam für das Heroldcenter freut sich über eine neue Leiterin: 

Marie Schmidt wird ab sofort das Team leiten. Tatkräftig unterstützt wurde Sie
dabei bisher von der ehemaligen Leiterin Frau Behrens.

Die UNICEF-Arbeitsgruppe Hamburg freut sich über die neue Mitarbeiterin und wünscht viel Spaß und Erfolg!

 

Neuer Grußkartenverkaufsleiter in der Außenstelle Stade

Peter Mayer, so heißt der neue Grußkartenverkaufsleiter für die UNICEF-Außenstelle Stade, der von nun an das Team der 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leiten wird.

Die UNICEF-Arbeitsgruppe Hamburg heißt den neuen Grußkartenverkaufsleiter herzlich willkommen!

 

Ebenfalls erfolgreich gestartet –

die Grußkartenverkaufsleiterin im Alsterhaus

Über eine neue Leiterin für den Grußkartenverkauf freut sich auch die Alsterhaus-Gruppe: Unter der Leitung von Anna-Margareta Möller darf das Team bereits auf eine erfolgreiche Weihnachtssaison zurück blicken.

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Erstes JuBo-Treffen im Hamburger UNICEF-Büro:

Riesen-Engagement – und ein rappelvoller Sitzungsraum ...

Am 9. Oktober 2009 war es soweit: An diesem Tag trafen sich die Hamburger JuniorBotschaftlerInnen zum ersten Mal mit Gleichgesinnten im UNICEF-Büro in der Esplanade. Der kleine Sitzungsraum des UNICEF-Büros war um 15 Uhr rappelvoll, und Ingrid Kaschner, Ines Allewelt und Susanne Hericks, die Organisatorinnen des Treffens, sehr froh über so viel Interesse und Engagement.

Trommeln gegen Kinderarmut

Kathrin Heyne kam mit sieben Kindern ihrer Djembé-Trommelgruppe, die als UNICEF-Juniorbotschafter/Innen mit ihren westafrikanischen Trommeln auf die Kinderarmut in Afrika aufmerksam machen wollen.

Da die trommelnden Kinder noch recht jung sind - nämlich überwiegend Zweitklässlerinnen – wurde Frau Heyne von zwei Müttern begleitet. Einige der Kinder sind schon seit Gründung der Gruppe vor vier Jahren dabei. Sie treffen sich regelmäßig jede Woche, ein Mal zum Trommeln und ein Mal zum Theater spielen.

Blumensamen für eine bessere Zukunft

An diesem ersten Treffen nahm außerdem Ambra Siepermann teil, die 2006 als JuniorBotschafterin in ihrer Schule und an anderen Schulen  über das UNICEF-Projekt „Schule in der Kiste“ berichtet hatte. Ambra brachte ihren kleinen Bruder mit, der auch unbedingt für UNICEF wirken will, und ihre beste Freundin Cosima.

Ergänzt wurde das Treffen durch die drei JuniorBotschafterinnen aus dem Jahr 2008: Veronika Wiemker, Hannah Lefel und Johanna Foldt
Die Neuntklässlerinnen gewannen mit  ihrem Beitrag „Neues Leben. Blumensamen und eine Zukunft für Kinder in Indien“den zweiten Platz im Wettbewerb der JuniorBotschafterInnen. Sie bastelten Samentütchen und versahen diese auf der Rückseite mit indischen Bildern, Rezepten und Informationen über Indien. Diese selbst gestalteten Samentüten verkauften sie auf Märkten.

Nachdem sich alle vorgestellt hatten, erzählte Ingrid Kaschner über die Arbeit von UNICEF. Sie erklärte die wichtigsten UNICEF-Themen: Wasser, Bildung, Nothilfe (z.B. Schule in der Kiste), Ernährung und Gesundheit und stellte die Kinderrechte vor.

JuBos unterstützen die Backtage im AEZ

Anschließend ging es um die Organisation der Backtage im Alstertal Einkaufszentrum am 27. und 28. November. Bäckerinnen und Bäcker der Hamburger Bäckerinnung backen zwei Tage lang mit Kindern Weihnachtsgebäck zu Gunsten des UNICEF-Projekts „Schulen für Afrika“. Unterstützt werden sie durch die UNICEF-Arbeitsgruppe Hamburg. Schwerpunktthema am zweiten Backtag wird die seit nunmehr genau 20 Jahren weltweit für alle Kinder, in allen Ländern und allen Kulturen geltende UN-Kinderrechtskonvention sein.

 

Einen Teil des Programms für den 28. November konnten wir gleich festlegen:

Frau Heyne trommelt mit ihrer jungen Djembé-Gruppe gegen 14.30 Uhr. Hannah, Johanna, Veronika und Ambra, ihre Freundin Cosima und ihr Bruder Eric unterstützen das UNICEF-Team beim Ablauf des Backens. Sie unterhalten sich mit Morris Teschke und Steven Gätjen über ihr Engagement als JuniorBotschafterInnen. Sie beteiligen sich an der Rallye „Endecke die Kinderrechte“ bei der Suche nach den zehn wichtigsten Kinderrechten. Und sie freuen sich auf das Gespräch mit der Redakteurin von GEOlino, die ihren Besuch angekündigt hat. 

„Schön, dass wir auch zu Hause etwas tun können ...“

Die JuniorBotschafterin Johanna Foldt brachte das Ergebnis des ersten Hamburger JuBo-Treffens auf den Punkt: "Ich finde es schön, dass wir jetzt auch noch etwas bei uns "zu Hause" tun können. Köln ist einfach sehr weit weg... und sonst finde ich es toll, dass wir wieder neue Menschen kennen gelernt haben."

 

Das nächste Treffen der JuBos findet am 6. November 2009 um 16 Uhr im UNICEF-Büro in der Esplanande 6 statt.

Wir danken allen, die bei dem Treffen dabei waren und freuen uns über die Zusammenarbeit Gemeinsam für Kinder.

Auch du kannst dich für die Rechte von Kindern einsetzen: als JuniorBotschafter für UNICEF.

Mehr Informationen hierzu findest du unter: www.juniorbotschafter.de und www.younicef.de

 

Zum Abschluss des Beieinanderseins erhielten alle Besucherinnen und Besucher die Anstecknadel der UNICEF-Grußkarte und lauschten aufmerksam der Entstehungsgeschichte dieser allerersten Grußkarte:

Die Kinderhilfsorganisation UNICEF wurde 1946 für die Not leidenden Kinder im Nachkriegseuropa gegründet, zu der Zeit als die Großeltern der jetzigen JuBos klein waren. Ein kleines Mädchen, die siebenjährige Jitka aus Böhmen, dem heutigen Tschechien, malte das Bild als Dank für die Unterstützung der Vereinten Nationen und schenkte es UNICEF. Aus diesem rührenden Akt der Dankbarkeit entstand die Idee für den Verkauf von Grußkarten.

Eine begleitende Mutter erklärte, dass sie diese Geschichte überhaupt nicht kannte. Sie regte an, die Geschichte bei den Grußkarten-Verkaufsständen gut lesbar aufzustellen, damit viele Menschen sie lesen könnten.

 

 

 

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20 Jahre Kinderrechte: UNICEF ruft zu verstärktem Engagement auf

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Alle Kinder auf der Welt erhielten damit verbriefte Rechte – auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung.

Die Kinderrechtskonvention formuliert weltweit gültige Grundwerte im Umgang mit Kindern, über alle sozialen, kulturellen, ethnischen oder religiösen Unterschiede hinweg. Und sie fordert eine neue Sicht auf Kinder als eigenständige Persönlichkeiten. Alle Staaten mit Ausnahme der USA und Somalias haben die Konvention ratifiziert.

In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihr 20-jähriges Bestehen. 20 Jahre Kinderrechte – ein guter Grund, das Jahr 2009 zum "Jahr der Kinderrechte" zu machen. Gemeinsam mit seinen Partnern ruft UNICEF Regierungen und Öffentlichkeit zu verstärktem Engagement bei der Umsetzung der Kinderrechte auf.

20 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989, und 17 Jahre nach ihrem Inkrafttreten in Deutschland am 5. April 1992, steht die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz noch immer aus.

 

Alle Kinder haben Rechte

Hier ein Überblick über die 10 wichtigsten der vielen Rechte, auf die alle Kinder dieser Welt einen Anspruch haben:

1. Gleichheit

2. Gesundheit

3. Bildung

4. Spiel und Freizeit

5. Freie Meinungsäußerung und Beteiligung

6. Gewaltfreie Erziehung

7. Schutz im Krieg und auf der Flucht

8. Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung

9. Elterliche Fürsorge

10. Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung

 

Alle für eine: Gemeinsam für eine kindgerechte Welt

Kinder haben mehr Rechte als vielen Menschen bewusst ist. Laut UN-Konvention über die Rechte des Kindes, haben Kinder ein Anrecht auf eine ausreichende Versorgung und Schutz. Kinder haben einen Anspruch darauf, dass Erwachsene ihnen zuhören und sie an wichtigen Entscheidungen beteiligen. Die Rechte der Kinder zu verwirklichen, ist eine Aufgabe, für die wir alle eintreten sollten: Denn nur, wenn möglichst viele Menschen mithelfen, kann es eine wirklich kindgerechte Welt geben.

 

Kinder haben ein Recht auf:

Gleichbehandlung

Weltweite Benachteiligung von Mädchen

Jedes Jahr sterben allein in Südasien eine Million Kinder, nur weil sie Mädchen sind. Sie werden schlechter ernährt und medizinisch versorgt als ihre Brüder. Von den rund 115 Millionen Kindern weltweit, die nicht zur Schule gehen, sind über die Hälfte Mädchen. Statt lesen und schreiben zu lernen, müssen sie im Haushalt mithelfen und auf die jüngeren Geschwister aufpassen. Die Benachteiligung der Mädchen beruht nicht nur auf traditionellen Vorstellungen. Der wichtigere Grund ist die Armut vieler Familien. Wo das Einkommen der Familien nicht ausreicht, bevorzugen Eltern ihre Söhne, wenn Geld für ärztliche Betreuung, eine bessere Ernährung oder für die Ausbildung ausgegeben werden muss.

UNICEF initiiert spezielle Hilfsprogramme

UNICEF klärt in vielen Entwicklungsländern über die Rechte von Mädchen und Frauen auf und startet spezielle Hilfsprogramme. Dazu gehören Grundbildungskurse für Mädchen, Alphabetisierungsprogramme für Frauen, Kampagnen gegen Beschneidung von Mädchen oder Beratung in Fragen der Familienplanung und zum Schutz vor AIDS. Die gezielte Förderung von Mädchen ist einer der wichtigsten Grundsteine für die soziale Entwicklung eines Landes. Besser ausgebildete Frauen haben gesündere Kinder. Sie heiraten später und bekommen weniger Kinder.

5 Euro kostet ein Schülerset mit Schulmaterial für ein Kind in Angola.

 

Schutz vor Ausbeutung

Kinder werden weltweit ausgebeutet

Weltweit müssen rund 218 Millionen Kinder arbeiten: Auf Plantagen und Baustellen, in Bergwerken und Fabriken schuften sie bis zu zwölf Stunden und länger, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Viele Kinder, vor allem Mädchen, werden als Prostituierte ausgebeutet. UNICEF schätzt ihre Zahl auf rund eine Million. Nicht selten werden sie wie Leibeigene gehalten. Die harte Arbeit führt zu bleibenden Gesundheitsschäden und oft zu frühem Tod. Zeit und Kraft für den Schulbesuch bleibt diesen Kindern nicht.

Das „Rugmark-Siegel“ gegen Kinderarbeit

Ein wichtiges Element im Kampf gegen Kinderarbeit in der Teppichindustrie ist das „Rugmark-Siegel“. Das ist ein Wahrzeichen, das Verbraucher für Teppiche aus Nepal und Indien aufmerksam macht, die nicht von Kindern geknüpft wurden. UNICEF unterstützt die Arbeit von Rugmark. Sie ermöglicht es, ehemaligen „Teppichkindern“, zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu beginnen, statt am Knüpfstuhl zu arbeiten.

Für 25 Euro kann ein Jugendlicher in Ägypten eine dreimonatige Ausbildung als Mechaniker machen.

 

Schutz im Krieg

Jeder zweite Flüchtling ist ein Kind

90 Prozent der Opfer von Kriegen sind heute unter der Zivilbevölkerung zu finden.

Die Hälfte der Opfer sind Kinder. Durch Kriege und bewaffnete Konflikte haben weltweit zwischen 30 und 40 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Jeder zweite dieser Flüchtlinge und Inlandvertriebenen ist ein Kind.

Viele Kinder erleiden unvorstellbares Elend

Viele von ihnen haben tiefe seelische Wunden erlitten. Sie mussten den Tod von Eltern oder Geschwistern mit ansehen, wurden Zeugen von Mord, Folter und Vergewaltigung. Sie leiden unter Alpträumen, Weinkrämpfen oder Depressionen, viele haben Lernschwierigkeiten.

UNICEF hilft traumatisierten Kindern

UNICEF versorgt Kinder in Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern mit Decken, Zelten, Nahrungsmitteln und Medikamenten. In vielen Konfliktgebieten sorgt UNICEF für den Aufbau von Notschulen und für die Betreuung von kriegstraumatisierten Kindern. Darüber hinaus wird die Ausbildung von Lehrern Betreuern unterstützt, die sich um diese Kinder kümmern.

6 Euro decken die Kosten für ein Paket mit Hygieneartikeln für eine Familie in einer Krisenregion.

 

Gesundheit

Schmutziges Trinkwasser Grund für Erkrankungen

Jeden Tag sterben etwa 30.000 Kinder an vermeidbaren Krankheiten wie Durchfall, Masern, Kinderlähmung oder Lungenentzündung. Die meisten Krankheiten lassen sich auf schmutziges Trinkwasser zurückführen. Noch immer haben über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In vielen Regionen fehlen zudem sanitäre Einrichtungen wie Latrinen und Abwassersysteme. Offene Abwasserkanäle sind ein Brutherd für Insekten und Parasiten, die Infektionen verursachen.

UNICEF hilft bei der Versorgung mit sauberem Trinkwasser

UNICEF stellt Handpumpen für Trinkwasserbrunnen zur Verfügung und hilft beim Bau von Wassertanks. In Informationskursen klärt UNICEF die Bevölkerung über Hygiene auf und unterstützt den Bau von einfachen Latrinen. Außerdem werden in Dörfern und Armensiedlungen freiwillige Wartungsteams ausgebildet, die für Reparaturen und Pflege von Brunnen und Pumpen verantwortlich sind.

180 Euro kostet ein Brunnen mit Handpumpe, der rund zehn Familien mit sauberem Trinkwasser versorgt.

 

UNICEF sucht DICH – als JuniorBotschafter!

Auch du kannst dich für die Rechte von Kindern einsetzen: als JuniorBotschafter für UNICEF.

Mehr Informationen hierzu findest du unter: www.juniorbotschafter.de und www.younicef.de